Der Vampir

Edvard Munch • Malerei, 1895, 91×109 cm
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Über das Kunstwerk
Kunstgattung: Malerei
Motiv und Objekte: Fantasy, Mythologische Szene
Kunststil: Expressionismus
Technik: Öl
Materialien: Leinwand
Erstellungsdatum: 1895
Größe: 91×109 cm
Region: Oslo
Das Kunstwerk befindet sich in den ausgewählten Sammlungen: 106 selections
Story der Ausstellungen

Bildbeschreibung «Der Vampir»

Ursprünglicher Name des Gemäldes "Liebe und Schmerz" - viel dünner spiegelt ihre Stimmung wider. "Vampir" klingt wie ein Satz ohne Optionen. Der Autor dieses späteren Namens ist der Freund des Künstlers Stanislav Przybyshevsky. Tatsächlich lebt die Leinwand ein viel komplexeres Leben.

Es ist unmöglich, eindeutig über die Handlungskomponente des Bildes zu sprechen, und dies ist in Bezug auf Munch unlogisch. Unabhängig von der Art der Beziehung zwischen Mann und Frau ist es wichtig, mit ihnen die gesamte Bandbreite gegensätzlicher, widersprüchlicher und komplexer Erfahrungen zu leben: Verzweiflung, Angst, Vergnügen, Mitleid, Zärtlichkeit, Absorption, Sättigung und so weiter bis ins Unendliche.

"Vampire" ist, wie die meisten von Munchs Gemälden, Teil des riesigen "Vries of Life" und in dieser Symphonie für eine sehr intime Facette menschlicher Existenz verantwortlich. Munch war immer davon überzeugt, dass eine Frau einen Mann entwässert und ihm seine innere Stärke und Freiheit entzieht. Keiner der turbulenten Liebesromane konnte ihn anders überzeugen. In diesem Fall nehmen Liebeserfahrungen einen zentralen Platz im Fries des Lebens ein.

Die Künstlerin hinterließ genügend Versionen des Gemäldes, so dass sie sowohl private Sammlungen, berühmte Auktionen, staatliche Museen als auch in den Händen von Entführern besuchen konnte.

1988 wurde das Bild aus dem Munch-Museum gestohlen, und einer der Entführer geriet auch unter den starken Einfluss des norwegischen Genies. Sechs Monate später wurde der "Vampir" gefunden, der Entführer Pala Enger wurde ins Gefängnis geschickt, aber er beruhigte sich nicht und kam nach 8 Jahren wieder für Munch, erst jetzt für "Weinen" zur Nationalgalerie.

Autor: Anna Sidelnikova
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