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Ausstellung 16 März − 20 September

Weltraumlandschaften: Wasser, Steine und die Transzendenz der Materie

Das Art Institute of Chicago beherbergt eine Ausstellung "Weltraumlandschaften: Wasser, Steine und die Transzendenz der Materie".

Die Ausstellung führt die Besucher in die Werke des chinesischen Künstlers Tai Xiangzhou ein, der die alte chinesische Technik zur Schaffung von Landschaften mit verschwommener Tinte wiederbelebte und verbesserte.

Die chinesische Song-Dynastie (960-1279) wurde zu Recht als die erste Renaissance der Welt anerkannt, die Europa um mehr als 300 Jahre voraus war. In dieser Zeit entstanden realistische und überzeugende Darstellungen von Landschaften, als Künstler Techniken entwickelten, um die visuellen Effekte von Entfernung und relativer Skalierung, die Härte von Objekten und Boden und die Leichtigkeit der Atmosphäre zu vermitteln. Landschaften - das chinesische Wort für Shan Shui oder "Berge und Wasser" - waren oft monumental und zeigten winzige Figuren inmitten weitläufiger, fast endloser Aussichten. Manchmal boten sie in intimen Naturszenen die entgegengesetzte Perspektive. Unter den letzteren ist ein Album mit 12 Werken von Ma Yuan (ca. 1160 / 65–1225) insofern einzigartig, als es sich ausschließlich auf Wasser und Wellen konzentriert. Es war dieses Album, das den zeitgenössischen chinesischen Künstler Tai Xiangzhou dazu inspirierte, 36 Space Symphonies-Gemälde zu schaffen.

Basierend auf Materialien der Website Kunstinstitut von Chicago.